Brelingen, Wohnen in der Landschaft
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Im Jahr 2002 hatten Brelinger Bürger die Anfrage für die Bebauung von Grundstücken am nordwestlichen Ortsrand an die Gemeindeverwaltung herangetragen. Daraufhin hat sich der Ortsrat des 2300 Einwohner zählenden Ortes mit der langfristigen Entwicklung beschäftigt und im Sommer 2005 diskutiert, zwei Baugebiete mit insgesamt 80 Bauplätzen für die Bebauung mit Einfamilienhäusern für die nächsten 10 Jahre neu zu erschliessen.

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Zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Planung des Gemeinderates am 4. Mai 2006 waren gut 50 Zuhörer erschienen, davon der grösste Teil aus Brelingen. Zur Ortsentwicklung Brelingens gab es zahlreiche Wortmeldungen aus dem Publikum. Mitglieder der Interessengemeinschaft Brelinger Ortsbild erläuterten die Ziele ihrer Studie zur Ortsentwicklung und ernteten Lob aber auch Kritik und persönliche Angriffe. In der weiteren Diskussion zwischen den Ausschussmitgliedern wurde auf die Argumente und Vorschläge der Interessengemeinschaft nicht eingegangen.

Als Empfehlung an den Gemeinderat wurde mit den Stimmen von CDU und SPD beschlossen, für die vorgesehenen Baugebiete an der Leinefeldstrasse im NW und am Mühlenblick im NO gleichzeitig im Flächennutzungsplan Bauflächen auszuweisen. Für das Gebiet NW ist ein Bebauungsplan erarbeitet worden. Gegenwärtig wird nach der Erschliessung mit dem Bau der ersten Häuser begonnen.

Texte und Fotomontagen wurden zusammengestellt von Rulf Steinmetz und Joachim v. Kortzfleisch.
Die Dokumentation der vorgetragenen Fakten und Untersuchungen sowie die vorgestellten Alternativen für die Ortsentwicklung und die beiden Baugebiete können Sie bei uns als PDF-Datei anfordern.

Die Interessengemeinschaft Brelinger Ortsbild hatte sich aus der kritischen Auseinandersetzung mit der geplanten Ortsrandbebauung von Brelingen gebildet. Die Gruppe setzt sich für den behutsamen Umgang mit dem Ortsbild ein. Die Veränderung der Ortsränder, die mit der Bebauung in solchem Ausmass einhergehen, die Einflüsse auf Natur und Landschaft und somit auch die Veränderung des Ortscharakters wurden auf einer öffentlichen Veranstaltung am 24. Januar 2006 den anwesenden 60 Bürgern, Grundstückseigentümern und den Ortsräten verdeutlicht und anschliessend diskutiert.

Die Interessengemeinschaft schlägt eine alternative Bebauungsplanung vor:

Die Verzahnung mit der Landschaft erhalten und entwickeln ist eines der Ziele, die wir mit unseren Vorschlägen erreichen wollen. Unter dem Motto mit Architektur Landschaft gestalten möchten wir Wiesen im Ort erhalten und zwischen den kleinteilig entwickelten Bauflächen immer wieder Bezüge in die Landschaft schaffen.

Verzahnung mit der Landschaft

Verzahnung mit der Landschaft als Ziel

Aufgrund der Wertigkeit des nordwestlichen Bereiches, halten wir dort lediglich Bauen für den „Eigenbedarf“ der Anwohner für vertretbar. Für die Neuschaffung von Wohngebieten liegt unsere Priorität im nordöstlichen Bereich am Mühlenfeld. Die Realisierung kleiner Bauabschnitte mit einer dezentralen Erschliessung kann das schrittweise Wachstum des Ortes weiterführen. Gleichzeitig bleibt für die zukünftige Entwicklung das langfristige Bild das zu erreichende Ziel. Idealerweise erfolgt schon die Bauleitplanung gemeinsam mit den neuen Bewohnern.

Unser langfristiges Konzept schafft ca. 60 Bauplätze für verschiedene Haustypen für ca. 70 Wohneinheiten und ein vielfältiges Angebot für Familien, ältere  und alleinstehende Menschen.

Gebiet Nord-West:

Maximal 15 Bauplätze für ca. 16 WE, 2 Wohnhöfe,
Vorrang für Eigenbedarf, die Grünfläche verbindet mit der Landschaft,
Anschluss an die vorhandene Strassen Leinefeldstrasse, Hauptstrasse und Alter Westweg,
Fußweg von der Hauptstrasse durch das Gebiet zum alten Westweg.

Angebote für traditionelle Hausformen und Baustile,
Grünfläche festgeschrieben als Pferdeweide und Ausgleichsfläche.

Gebiet Nord-Ost:

33 Bauplätze für ca. 41 WE in den ersten 4 Bauabschnitten, 3 Wohnhöfe,
Grünflächen verbinden mit der Landschaft,
kein zusätzlicher Straßenausbau außer der Erschließung der Wohnhöfe,
Fußwege verbinden mit den angrenzenden Wegen und Straßen.

11 Bauplätze für ca. 14 WE im 5. Bauabschnitt, 1 Wohnhof
Grünflächen verbinden mit der Landschaft,
Option für einen oder zwei weitere Bauabschnitte nach dem gleichen Prinzip in Richtung Osten,
Verlängerung Langen Hop zur Erschließung,
Fussweg zum Feldweg Richtung Süden.

Angebote für verschiedene Haustypen und Baustile,
Bauabschnitte mit eigenem Charakter,
Grünflächen entstehen parallel zu den Bauabschnitten als Spielwiese, Pferdeweiden und Ausgleichsflächen.

 

Brelingen Nordwest

Baugebiet Nordwest

Brelingen Nordost

Baugebiet Nordost

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