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Spielräume für kleine und grosse Menschen

Das Annehmen der spielerischen Herausforderung macht die Kinder fit für die Risiken und Hürden, vor denen sie ihr ganzes Leben immer wieder stehen werden.

Unsere Kinder sind jetzt 14 und 16 Jahre alt. Das Thema Kinderspiel begleitet uns seit ihrer Geburt. Mit Neugier und Spannung haben wir die beiden beim Klettern beobachtet und erlebt, wie damit ihr Körpergefühl besser wurde.

Spielplätze haben besonders in Kindergärten oder Grundschulen eine Bedeutung als Kulisse für das Rollenspiel im Erlernen von Sozialverhalten. Bilder zu einem Thema wecken die Phantasie von Mädchen und Jungen und ermöglichen ihnen die Erschaffung eigener Spielwelten.

Grundschule-Mellendorf02

Kletterzirkus in der Grundschule Mellendorf

Diese Ideen sind Grundlage für Planungen für Gemeinden und Kindergartenträger sowie der Beratung von Elterninitiativen und Fortbildungen für LehrerInnen und ErzieherInnen in ihrer Schule oder ihrem Kindergarten.

Schulhöfe mit Erlebnisqualität

Ziel der Arbeit für den Förderverein der IGS List in Hannover war es 1997, unter dem Motto "Schule als Garten" die Umgestaltung des Schulhofes als Bestandteil des pädagogischen Programms der IGS zu unterstützen.

Durch Beobachtung der Schüler und ihrer Vorlieben sowie durch Gespräche mit Lehrern und Schülern wurden die unterschiedlichen Anforderungen an die Umgestaltung ermittelt.

Vorentwürfe und Skizzen bildeten die Grundlage für die Diskussion in der Schule. In einer Ausstellung wurden Schüler, Lehrer und Eltern über den Stand der Umgestaltung informiert und gleichzeitig zum Mitmachen angeregt.

Den Projektunterricht in zwei Schulklassen mit dem Thema Schulhofgestaltung wurde gemeinsam mit den Lehrern vorbereitet und begleitet. Eine Klasse hat nach der theoretischen Einarbeitung ca. 70 Bäume und Sträucher sowie 1200 Stauden gepflanzt. Die andere Klasse hat Mauern zum Sitzen und Balancieren gebaut.

Als Kind die Welt entdecken

Im September 1997 erhielten wir den Auftrag zur Planung  einer neuen Spiellandschaft auf einer Fläche von 2200 qm. Mit Unterstützung des Stadtkirchenverbandes Hannover konnte die Kirchengemeinde 35.000 € investieren. Die Bauarbeiten wurden im Frühjahr 1998 durch die Laatzener Garten- und Landschaftsbaufirma Kisse ausgeführt.

Das Walddorf liegt im Schatten der grossen Bäume und hat Urwaldcharakter während der Wiesenhof am Rand der Spielwiese eher einem Bauernhof ähnlich ist.

Entdecken

Kleine Beete mit robusten Wildstauden mit duftenden Blättern, wie Minze, Wehrmut usw. regen die Geschmacksnerven an und liefern Spielmaterial. Auch der Bambus am Wasserspielbereich ist Spielmaterial und bietet Rückendeckung.

Es wurde eine Kulisse für das Rollenspiel der Kinder geschaffen. Eine "Landschaft" bestehend aus einem grösseren Hügel und zwei kleineren gliedern die bisher offene Spielfläche. Im Anschluss an den neuen Wasserspielbereich entstand ein Tal mit einem Rindenhäckselbett, das unter einer Hängebrücke hindurch zu zwei Spielhütten führt. Findlinge bilden einen Damm zum Wasserspielbereich.

 

Risiken einschätzen

Risiken einschätzen

Hürden überwinden

Hürden überwinden

gemeinsam Planen

Schulhof als Modell

gemeinsam Bauen

Mädchen mauern

Balancieren

Balancierbaum

Tasten

Wasserspiel

Gartenräume, Freie Landschaftsarchitekten
Dipl.-Ing. Ariane Kaths, Enge Strasse 6, 31535 Neustadt a.Rbge.
Dipl.-Ing. Joachim v. Kortzfleisch, Eichendamm 27, 30900 Wedemark

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