Der magische Garten
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Vom 18. Mai bis 7. November 2004 feierte die Stadt Ludwigsburg 300 Jahre Schloss in Ludwigsburg und 50 Jahre Blühendes Barock Gartenschau und veranstaltete aus diesem Anlass das Festival der Gärten 2004. In einem Wettbewerb wurden 5 Entwürfe für temporäre Gärten in der Innenstadt ausgewählt und 20 Gärten beim Barockgarten. Einer davon ist der magische Garten. Sponsorengelder und vor allem die engagierten Firmen Kuch und Schittenhelm aus Ludwigsburg haben seine Realisierung möglich gemacht. Wir danken allen Beteiligten.

Der magische Garten

Etwa 100.000 Besucher haben das Festival der Gärten besucht. In einer Besucherumfrage haben die Besucher von Anfang August bis Mitte Oktober den magischen Garten zum schönsten Garten gewählt.Wir danken den Besuchern für ihre Neugier und die positive Resonanz.

Die Idee:

Der Besucher betritt den magischen Garten durch das steinerne Tor - eine deutliche Grenze zur Welt der Geheimnisse.

Tor aus Stein
Hexenkugel

Der Pfad der Unendlichkeit führt ihn in Form einer 8 ohne Anfang und Ende durch den Garten - vorbei an der schillernden "Hexenkugel". Auch sie, sowie der sie umgebende Kreis aus aromatischem Heiligenkraut, sind Symbole der Ganzheit und Unendlichkeit.

Dem Besucher fällt die große, perlmuttfarbene Schneckenskulptur auf, die ein wichtiges Thema des Gartens symbolisiert - die Spirale: der uralte Bauplan allen Lebens. Sie ist wiederzufinden im Aufbau vieler Blüten, Ranken, in Rotkohlköpfen und selbst in unserem Genmaterial - der spiralförmigen Doppelhelix.

Die Spirale zeigt auch den Weg allen Lebens, von der Geburt bis zum Tod, das in wiederkehrenden Zyklen (z.B. den Jahreszeiten) immer und immer wieder beinahe die gleichen Dinge geschehen lässt und sich dennoch fortbewegt. Die Form ist dieselbe in jeder Windung - immer derselbe Bogen doch in anderem Radius und auf anderem Niveau.

Die geheimnisvolle Stimmung des Gartens entsteht zum großen Teil durch die Verwendung der Farbe Schwarz, der als Summe aller Farben von jeher besondere Kraft zugesprochen wird. Kulturell wiederzufinden im Thema Tod und Wiederauferstehung.

Das es im Pflanzenreich kein reines Schwarz gibt, bringt die Sonne ans Licht. Bei genauer Betrachtung stellt der Besucher fest, dass die dunklen Laubberge und abenteuerlichen Blütengestalten, die mit Sortennamen wie 'Nigra', 'Black Knight', 'Queen of Night' daherkommen, im Grunde tief tief violett oder weinrot sind.

 

Eingang

Überblick mit Tor

Durchblick

Überblick mit Kugel und Schnecke

Stauden

Juni-2

Kugel und Schnecke

Etoile violett und Verbena bon

Mangold Vulkan und Artemisia

Perilla frut und Dahlia Chat Noir

Beta Bulls Blood und Löw Black Prinze

Scabiosa atrpurp

Hemerocallis Am Rev

Angelica gigas

Bilder aus dem Garten:
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Fotos: Kaths,  v. Kortzfleisch,
Schittenhelm

Gartenräume, Freie Landschaftsarchitekten
Dipl.-Ing. Ariane Kaths, Enge Strasse 6, 31535 Neustadt a.Rbge.
Dipl.-Ing. Joachim v. Kortzfleisch, Eichendamm 27, 30900 Wedemark

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