Rittergut Barnstedt
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Gut Barnstedt im Süden von Lüneburg ist seit dem 12. Jahrhundert in Familienbesitz und bis heute wird hier Landwirtschaft betrieben. Der Anbau von Produkten im Biolandverband ist Zeichen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Landschaft. Der Erhalt der alten Gebäude besonders des Gutshauses von 1673 und der Kapelle von 1593 steht für den verantwortungsvollen Umgang und den Erhalt des Kulturerbes und der Zeugnisse der Geschichte der Familie.

Die Wiederbelebung des alten Gutsgartens ist neues Ziel der Familie v. Estorff.

Geschichte

Eleonore v. Estorff, geb. de Farcy de St. Laurent, die bis etwa 1763 in Barnstedt lebte, beeinflusste die Gestaltung des Gutes massgeblich. Sicher kannte sie die berühmten Barockgärten adliger französischer und bretonischer Familien.

In Barnstedt sind bis heute Spuren der alten Anlage zu sehen: der Standort der Kapelle, der Weg vom Gutshaus dorthin, die bis heute erhaltene gärtnerische Nutzung eines der alten Beete und alte Begrenzungsmauern und Torpfeiler.

Kapelle

Kapelle von 1593, 1731 an den heutigen Platz versetzt

Ein Barockgarten im 21. Jahrhundert?

Durch die Wiederbelebung des alten Gutsgartens können mehre Ziele erreicht werden. Hier gilt es, Reste eines bedeutenden Kulturerbes zu sichern und in einen Rahmen zu setzen, der die barocke Gestaltungsidee erkennen lässt. Die räumliche Ordnung des Gutes und seine Nutzung als landwirtschaftlicher Betrieb sind bis heute erhalten und bilden auch die zukünftige Voraussetzung für die Wiederaufnahme der gärtnerischen Produktion in dem wiederhergestellten Garten.

Der alte Gutsgarten wird nicht originalgetreu wiederhergestellt, da von ihm zu wenig Spuren nachzuweisen sind. Das Gestaltungsprinzip, welches sich aus den historischen Plänen ableiten lässt, bildet die Grundlage für die neue Anlage. Auch die ursprüngliche Nutzung wird wieder aufgegriffen: Gemüse und Kräuter werden hier produziert und gleichzeitig ist der Garten Zugang zur Gutskapelle und bildet den Rahmen für Gottesdienste, Hochzeiten oder Trauerfeiern.

 

historischer Plan

Plan von 1763, Ausschnitt

Gutsgarten-farbig

Der neue Gutsgarten, Entwurf 1998

Gartenräume, Freie Landschaftsarchitekten
Dipl.-Ing. Ariane Kaths, Enge Strasse 6, 31535 Neustadt a.Rbge.
Dipl.-Ing. Joachim v. Kortzfleisch, Eichendamm 27, 30900 Wedemark

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